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Clubmeisterschaft
28.08.2017

Handlampenrennen - was ist das?

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Wir wurden in letzter Zeit einige Male von neuen Mitgliedern darauf angesprochen, was denn das mit dem Handlampenrennen bei der Clubmeisterschaft so auf sich hat. Die Antworten von Nicht-Insidern waren zwischen Unkenntnis ('Nachtrennen mit Stirnlampe') über unhöfliche Direktheit ('nix für Dich, bist zu schlecht') bis zu ehrfürchtigem Schweigen ('...') angesiedelt. Aber eigentlich konnte niemand wirklich was Genaues über diese außergewöhnliche Rennklasse und deren Piloten sagen. Viele Anwärter wollen aber in diesen mytisch erlauchten Kreis der zugelassenen Starter eindringen und sich in der Hall-Of-Fame der Sieger verewigt sehen. Daher greifen wir die Definition der 'Handlampen'-Fahrer noch einmal auf, damit sich jeder in einer kritischen Selbstanalyse zu einem der drei Fahrertypen zuordnen und sich eine der begehrten Startberechtigungen abgreifen kann. Wer hier allerdings durch's Raster fällt, kann sich nur schmollend zurückziehen und auf's nächste Jahr hoffen....
 

  • Typ 1: nach §54b, Absatz 1 der StVZO: "In Kraftomnibussen muss außer den nach §53a Absatz 1 erforderlichen Warneinrichtungen eine von der Lichtanlage des Fahrzeugs unabhängige windsichere Handlampe mitgeführt werden." Im Nicht-Beamtendeutsch also ein kräftiger, gestandener Fahrer, der sich um nichts schert und der auch bei Starkwind nicht von seiner Ideallinie abweicht. Für die Frankenbacher Strecke mit den tückischen Fallwinden am Steilhang ein idealer Fahrertyp. Selten anzutreffen, aber ein unbedingter Siegertyp. Bei der nächsten Busfahrt einfach mal die Augen offen halten...
     
  • Typ 2: Auszug aus dem Synonymwörterbuch: "Handlampe kann man zu einer Person sagen wenn es nicht mehr zum Armleuchter reicht. Es ist also eine abgeschwächte Form für zensiert" (Anm. der Redaktion: laut $5 TMG [Telemediengesetz] waren wir veranlasst, die Stelle zu schwärzen). Dieser Typ Fahrer zeichnet sich durch eine kompromisslose, impulsive, vom Bauchgefühl gesteuerte Fahrweise aus, da er nicht über die notwendigen Hirnwindungen verfügt, um sich im Vorfeld ausreichend Gedanken über die Rennstrategie zu machen. Extrem selten anzutreffende, aber oft erstaunlich erfolgreiche Fahrer im vorderen Drittel des Fahrerfeldes.
     
  • Typ 3: Technische Erklärung: "Handlampe ist eine meist mobile, klobige, mit zyklisch aufladbarem Energiespeicher versorgtes Leuchtmittel hoher Strahlkraft, das oft in ungewöhnlichen Situationen als Nothilfsmittel Verwendung findet." Dieser Fahrer hat seine Stärken in der außergewöhnlichen Energiedichte, die er permanent um den Körpermittelpunkt mit sich herumträgt, was die Agilität um die Längs-Hochachse in extremer Schräglage optimiert. Eine Schnellladung seiner Energiespeicher kann er sehr effizient zwischen den Runden in Form von braunen Bügelverschlussflaschen durchführen. Eine Überladung wirkt sich allerdings schnell auf die Ideallinie aus. Strahlt in Notsituationen dagegen oft mit brillanter Fahrtechnik.

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